Aktuelles aus der
Gesundheitsregion

Neue Mitglieder

Dr. med. Christian Unnewehr, Osnabrück

Blomberg Klinik GmbH, Bad Laer

AWO Rehabilitationsklinik Werscherberg gGmbH, Bissendorf

Presse

Trotz Rollator gestürzt

Obwohl Rollatoren für ältere und gehbehinderte Menschen als das geeignete Mittel eingesetzt werden, um ihnen Mobilität zu verschaffen und sie vor Stürzen zu bewahren, wurde in Kliniken, z.B. im Christlichen Klinikum Melle (Chefarzt Unfallchirurgie Dr. Hafer), immer wieder beobachtet, dass Patienten nach Stürzen mit Rollatoren behandelt werden mussten. Ziel des Projektes ist es zu prüfen, wie es zu solchen Stürzen kommen kann.

Thema:
Einfluss der Kräfte an den Handgriffen eines Rollators

Fragestellungen:
Wie können Kräfte in drei Dimensionen erfasst, gemessen und ausgewertet werden?
Welchen Einfluss haben verschiedene Untergründe oder Situationen aus dem
Alltag?

Grundannahmen:
Die wichtigste Schnittstelle zwischen Patient und Rollator ist der Handgriff. Die Kraftverteilung und somit die Bewegung des Rollators werden maßgeblich durch die Kräfte die dort wirken beeinflusst.

Kräfteerfassung:
Die Erfassung soll in drei Dimensionen erfolgen. Dies soll über Sensoren an den Handgriffen realisiert werden. Dazu wird ein komplett neuer Handgriff entwickelt, dimensioniert und mit Dehnmessstreifen (DMS) versehen. Die DMS werden an verschieden Positionen auf die Handgriffe geklebt und es kommt, schon bei minimalen Verformungen, zu einer Änderung des elektrischen Widerstands. Diese Widerstandsänderungen lassen sich später in Kräfte umrechnen und können dann Ausgewertet und verglichen werden.

Messsituationen:
Um die verschiedenen Einflüsse zu untersuchen, soll der Rollator auf einer ebenen Fläche und später dann auf verschiedenen Untergründen, wie z.B. Sand, Kies etc. benutzt werden. Auch sollen Alltagssituationen simuliert werden, wie z.B. Bordsteinkanten, schiefe Ebenen oder ähnliche Situationen.

Auswertung:
Die Daten werden über einen Mikrocontroller, welcher mit einem Laptop verbunden ist, erfasst, synchronisiert und später dann in Kräfte umgerechnet. Die statistische Auswertung erfolgt dann mit einer geeigneten Software.


Spende für Nifbe

1000 Euro hat der Verein Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland jetzt als Spende an das Projekt "Kinderbewegungsstadt" des niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Erziehung (Nifbe) überreicht.


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Mikrometergenauer Zahnersatz aus der Fräsmaschine

So lassen sich mithilfe der Digitaltechnik Füllungen, Kornen und Brücken aus Keramik anfertigen - „Man umarmt dieses Gerät”.

Bramsche. Die Digitaltechnik findet in der Medizin immer mehr Verwendung - und Zahnarzt Uwe Simon aus Bramsche bei Osnabrück gerät ins Schwärmen, wenn er an den Einsatz einer computergesteuerten Fräsmaschine in seiner Praxis denkt.


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Immer weniger Ärzte auf dem Land

„Möglichkeiten des Gesundheitssystems ausloten”.

Osnabrück. Die ärztliche Nahversorgung im ländlichen Bereich sei gefährdet: „Setzt sich der Trend der vergangenen Jahre hinsichtlich der Niederlassung von Ärzten in ländlichen Gebieten wir bisher fort, gehen wir für das Jahr 2020 von etwa 1000 fehlenden Neuzulassungen aus!” So stellt Oliver Christoffers, Geschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Osnabrück, die derzeitige Versorgungssituation anhand aktueller Zahlen dar.


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1. Visite erbrachte 1000 Euro

Osnabrück (nak) - Der Verein "Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland" versteht sich als Netzwerk und Ideenplatform für die unterschiedlichsten Akteure im Gesundheitswesen. Dazu gehören Ärzte und Apotheker ebenso wie Vertreter von Kliniken oder Zulieferer für medizinischen Bedarf.


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Arzneimittel die krank machen

Medikamente oft nicht für alle Patientenaltersgruppen getestet

Osnabrück. Die Richtlinien zur gesetzlichen Freigabe medizinischer Wirkstoffe sind
generell streng geregelt. Von der Europäischen Union gesetzte Normen helfen, die
Wirksamkeit und die Anwendungsfelder neuer Medikamente für den Markt und damit die Patienten transparent zu machen. Dass bei der Medikamentierung von Kindern und älteren Menschen dennoch gravierende Fehler passieren, damit setzt sich die Versorgungsforscherin Prof. Dr. Katrin Janhsen auseinander. Für die Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland e.V. stellte sie ihre Forschungsergebnisse in einem Impulsvortrag zusammen.

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2. Hausvisite BARMER Osnabrück

"Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland" diskutiert über die neue Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung

Zweite "Mitgliedervisite" des regionalen Netzwerks greift "heißes Eisen" auf

OSNABRÜCK. Ring frei für ein heiß diskutiertes Thema: Der Verein "Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland", im vergangenen Jahr gegründetes regionales Netzwerk aus Entscheidern und Gestaltern der Gesundheitswirtschaft, beleuchtete jetzt mit Experten in Osnabrück den neuen, politisch gewollten Wettbewerb in der gesetzlichen Krankenversicherung. Dessen gesetzlich veranlasste Auswirkungen nicht nur auf die Patienten sondern auch auf die Leistungserbringer des Gesundheitswesens sollten nicht von vorneherein negativ gesehen werden, wie die Referentin dieser zweiten "Mitgliedervisite" der "Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland", BARMER-Landesgeschäftsführerin Dunja Kleis, erklärte.

Die an den sogenannten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) gekoppelte Mittelverteilung aus dem neuen Gesundheitsfond führe zu mehr Gerechtigkeit und Zielgenauigkeit. Die gesetzlichen Krankenkassen, so Dunja Kleis, erhalten Finanzmittel nun entsprechend der tatsächlichen Krankheitsrisiken ihrer Mitglieder. Bislang dagegen musste die Krankenversicherung den größten Teil ihrer Einnahmen durch junge, gesunde, berufstätige Beitragszahler erzielen. Kleis: "Wir haben jetzt eine schärfere Trennung zwischen Solidarität und Wettbewerb."
Ihre Feststellung, dass Krankenkassen sich mehr und mehr zu Gesundheitsmanagern entwickeln, löste in Reihe der Teilnehmer dieser "Mitgliedervisite" eine lebhafte Diskussion aus. Insbesondere Ärzte, deren verschiedenen Fachgebiete in der Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland vertreten sind, sehen darin einen Eingriff in das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient, wie sie betonten. Dadurch sei der Weg zum "gläsernen Patienten" geebnet – mit der elektronischen Gesundheitskarte als nur ein Beispiel für diese These. Dr. Karl-Heinz Schnieder, Rechtsanwalt für Medizinrecht und Initiator des Netzwerks "Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland", hatte zu Beginn dieser "Mitgliedervisite" betont, wie wichtig es sei, dass die Gestalter der Gesundheitswirtschaft gerade über derartige komplexe und kontroverse Themen miteinander im Gespräch bleiben. "Unser Netzwerk eröffnet wichtige Informationsvorsprünge, Diskussionen auf Augenhöhe und erweitert die jeweiligen Perspektiven durch neue Kontakte über Fachsektoren hinweg – und zwar unbeeinflusst von politischen Strömungen oder Verbandsinteressen sowie mit der Perspektive, dass mehrere Gesundheitsregionen in Deutschland auch überregional vernetzt sind", so Dr. Schnieder. Die Mitglieder der "Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland" ermunterte er dazu, der Region weiter mit eigenen Ideen und Engagement Antriebskraft zu geben.

v.l.n.r. Klaus Pohl (Barmer), Dr. K.-H. Schnieder (kwm), Dunja Kleis (Barmer), Dr. Rainer Wölbling (stellv. Vorsitzender der Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland e.V.), Werner Goldkamp (Apobank)

Ideenfabrik und Netzwerk für Medizin

"Gesundheitsregion" gegründet

Der eine Arzt weiß nicht, was der andere tut. Das soll aufhören - zum Nutzen der Patienten und aller, die in der Gesundheitsbranche arbeiten. Das hat sich die neue "Gesundheitsregion Osnabrück-Emsland" zur Aufgabe gemacht.

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